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Chronik

1961

Die Gründung des bfi-Kärnten erfolgt am 11. Oktober 1961 nicht zuletzt aus der Erkenntnis, dass die berufliche Weiterbildung, Höherqualifizierung, Um- und Nachschulung der Kärntner Arbeitnehmer wegen der notwendigen Anpassung an neue berufliche Entwicklungen dringend notwendig ist.

Das BFI ist eine Landesstelle des BFI (damaligeSchreibweise) Österreich, wird aber vor Ort von Vertretern der Arbeiterkammerund des ÖGB in Kärnten geführt. Zum Geschäftsführer wurde der Landessekretärdes ÖGB Fritz Mayer bestellt. Leiter ist NR Erich Suchanek. Das BFI-Kärnten wird wie die Bundesorganisation gegründet als Koordinationsstelle für die Aktivitäten im Bereich der beruflichen Weiterbildung des ÖGB, der AK, derGewerkschaften, der Fachausschüsse der Arbeiterkammern und der Volkshochschulen. 

Es gibt keine Angestellten. 36 Teilnehmer/innen absolvieren einen Servierkurs.

1962

Die Bildungsarbeit im ÖGB wird weitestgehend vom bfi übernommen. Gemeinsam mit den Gewerkschaften und Fachausschüssen werden 33 Kurse, 6 Berufswettkämpfe, 31 Betriebsführungen und 48 Vorträge organisiert.

Zu den beliebtesten Kursen zählen Maschinschreib- und Stenografiekurse. Dazu kommen noch Kurse in Schaufenstergestaltung und Kosmetikkurse für Hausfrauen.

1963

Das bfi-Österreich richtet erste Fernlehrgänge ein. Die ersten Kärntner nehmen daran teil.

Durchgeführte Kurse:
  • 3 Kosmetikkurse für die berufstätige Frau in Klagenfurt, 67 Teilnehmerinnen
  • 8 Kraftfahrschulkurse in Klagenfurt, Villach, Spittal an der Drau, Ferlach, St.Veit an der GIan, Bleiberg und Radenthein - 155 Teilnehmer
  • 1 Turmkranführerkurs in Klagenfurt gemeinsam mit WIFI - 33 Teilnehmer
  • 21 Betriebsbesichtigungen - l416 Teilnehmer

1964

Für die Durchführung der Kurse und Veranstaltungen des bfi stehen der Landesstelle zwei Maschinschreibsäle, ein Fachheim für Friseure, eine Schaufensterkoje, 47 Schreibmaschinen sowie vier Nähmaschinen zur Verfügung.

1967

In 208 Kursveranstaltungen werden 3976 Teilnehmer/innen erfasst. Es dominieren Ausbildungen auf dem Gebiet des Bürowesens, der Metallberufe und der Friseure

1968

Das Jahr ist geprägt durch die Schließung des Kohlebergbaues LAKOG im Lavanttal. Daraus werden später massive neue Impulse zur Aus-und Weiterbildung - vor allem aber die Lehrwerkstätte St. Stefan im Lavanttal, entstehen.

1971

Das bfi-Kärnten startet eine 'Zweijährige Abendschule für Büro und Verwaltung' in Klagenfurt am Wörthersee. Das Landesarbeitsamt fördert diese Schule durch die Bereitstellung von Mitteln aus dem Arbeitsmarktförderungsgesetz.

In diesem zweijährigen Kurs soll den aus anderen Berufen kommenden Teilnehmer/innen, die in Büro und Verwaltung benötigten Qualifikationen vermittelt werden. Die Abendschule soll mithelfen, den empfindlichen Mangel an gut ausgebildeten Bürokräften zuverringern.

In 94 Kursveranstaltungen, zum TeiI in Arbeitsgemeinschaft mit der Landesarbeitsverwaltung und dem WIFI, werden 3676 Teilnehmer/innen für eine Besserstellung im Beruf ein- oder umgeschult.

1972

Gerhard Hausenblas übernimmt die Geschäftsführung des bfi-Kärnten. 

Vorsitzender des bfi-Kärnten ist LHstv. Erich Suchanek, der Landesvorsitzender des ÖGB ist, die Stellvertreter sind der Präsident der Arbeiterkammer LAbg. Ernst Stecher und DDr. Josef Maderner, der Landesbildungsobmann des ÖGB.

Das erste umfangreichen Kursprogramm wird im Oktober mit einer Pressekonferenz vorgestellt. Der Jahresumsatz liegt bei 100.000 Schilling.

Für die spätere Lehrwerkstätte wird das aufgelassene Kinogebäude in St. Stefan im Lavanttal aufgekauft.

Mitarbeiterstand: 1 hauptamtliche Mitarbeiterin

1973

Mit der Errichtung der ersten zwischenbetrieblichen Lehrwerkstätte Österreichs in St. Stefan/Lavanttal als Modell für eine zukunftsorientierte Berufsausbildung, wird eine richtungsweisende Tat gesetzt. Das Arbeitsmarktservice und das Land Kärnten schaffen dafür die finanzielle Grundlage. Die Kosten betragen 6,3 Millionen Schilling. Errichtet wird die Lehrwerkstätte in Zusammenarbeit mit der Maschinenfabrik Zimmer. Damit verfügt das bfi-Kärnten erstmals über ein eigenes Ausbildungszentrum.

Parallel dazu wird die Kooperation mit den berufsbildenden mittleren und höheren Schulen in Kärnten ausgebaut, und die dort vorhandenen Ressourcen für Kurse des bfi-Kärnten genützt. Dies gilt im speziellen für die Handelsakademie in Klagenfurt, die HTL in Klagenfurt und Villach, die Hotelfachschule in Villach, die Berufsschulen in Wolfsberg, Villach, Oberwollanig und Spittal/Drau.

Für Baukurse gibt es eine intensive Zusammenarbeit mit der Firma 'TERRAG-ASDAG' in Klagenfurt und der Firma 'ILBAU' in Spittal/Drau.

Ein Führungskräftetrainingsprogramm mit Gruppendynamikkursen und Seminaren für Lehrlingsausbilder wird gestartet. Mit dem ersten Kurs der Aktion „Ersatzmutti“ gibt es einen Vorreiter für die Ausbildungsschiene „Tagesmutter“. Es geht vor allem um neue Möglichkeiten für Wiedereinsteigerinnen nach der Babypause, und gleichzeitig Entlastung von Alleinerziehenden.

1974

DAS bfi-Kärnten profiliert sich als Kämpfer für diejenigen Arbeitnehmer, die für Weiterbildung wenig Geld haben und eröffnet die Büro- und EDV-Schule mit Öffentlichkeitsrecht in Klagenfurt.

Das Jahr ist geprägt von Vollbeschäftigung. BFI-Österreich Direktor Professor Eksel verweist bei der Jahreshauptversammlung in Kärnten darauf, dass „die zusätzlich benötigten Arbeitskräfte in der Wirtschaft nur noch durch Frauen oder Kräfte aus der Landwirtschaft besetzt werden können. Daher benötigt man neue Umschulungsmaßnahmen.“

Die Aktion Tagesmütter wird gemeinsam mit dem Frauenreferat des ÖGB und dem AMS (damals Arbeitsmarktverwaltung), damaliger Titel „Aktion Ersatzmutti“ gegründet.Später übernimmt das AVS die Aktion.. 

Die ersten Vorarbeiten für die Errichtung eines Ausbildungszentrums in Villach beginnen.

Der erste Jahrgang verlässt die zwischenbetriebliche Lehrwerkstätte St. Stefan im Lavanttal.

1975

Das Jahr ist geprägt von Investitionen und dem Aufbruch in eine modernere Ausbildungswelt. Es entstehen ein  Fotosatzausbildungszentrum in Klagenfurt und ein Ausbildungszentrum mit Internat in Krumpendorf. 

Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Soziale Verwaltung und der Kärntner Landesregierung errichtet das bfi-Kärnten in Krumpendorf ein modernes Ausbildungszentrum für die berufliche Weiterbildung. In der ersten Bauphase entstehen zwei modernst eingerichtete Schulungsräume nach den neuesten Erkenntnissen der Lehrmethodik. So stehen unter anderem für den Unterricht ein Videorecorder, FiIm- und Diaprojektor, Tonaufzeichnungsgeräte, Overheadprojektoren sowie Magnet- und Korktafeln zur Verfügung.

Der weitere Umbau sieht die Errichtung weiterer Unterrichtsräume, Unterbringungsmöglichkeiten in modernen Studierzimmern, sowie Freizeiteinrichtungen vor. Die Gesamtbaukosten dieses neuen Ausbildungszentrums belaufen sich auf 8,5 Millionen Schilling. Trotz der Baumaßnahmen  können bereits Kursveranstaltungen mit insgesamt 207 Teilnehmern durchgeführt werden.“

1976

Nach zwei Jahre dauernden Verhandlungen tritt die Errichtung eines Ausbildungszentrums für Bauberufe in Villach in die Realisierungsphase. Am 6. Dezember kommt es zur Spatenstichfeier des bfi-Villach.

Geplant ist die Errichtung von Vortragsräumen und ein 60 Betten umfassendes Internat. In Kooperation mit den Einrichtungen der gleich daneben liegenden Höheren technischen Lehranstalt für Bauberufe sollen die Kurse abgewickelt werden.
Mitarbeiterstand: 6 Personen

1977

Nach weiteren Umbauarbeiten wird das Ausbildungszentrum Krumpendorf mit modernen Schulungsräumlichkeiten und 30 Internatsplätzen durch den Bundminister für soziale Verwaltung Dr. Gerhard Weißenberg eröffnet.

1978

Highlight des Jahres 1978 ist die Dachgleiche des Ausbildungszentrums für Bauberufe in Villach. Insgesamt werden 106 Kurse mit 2426 Teilnehmern durchgeführt. 

Auffällig ist die hohe Teilnehmerzahl bei Mopedführerscheinkursen mit insgesamt 600 Absolventen. 80 Teilnehmer werden beim Seminar „Energie – Wärmeschutz- und Schallschutzfragen“ gezählt, ein neues und besonderes Anliegen des bfi-Kärnten. 

Das bfi-Ausbildungs-Internatszentrum in Krumpendorf ist gut ausgelastet. Es werden zahlreiche neue Seminare angeboten, wie zum Beispiel ein Seminar über fachgerechtes Filmen.

1979

Nach zweijähriger Bauzeit wird am 16. März das Ausbildungszentrum für Bauberufe in der Robert Musil Straße in Villach eröffnet. In das Ausbildungszentrum integriert sind die Einrichtungen des Berufserprobungskurses des Vereins ,,Jugend am Werk' in Villach. Das neue Ausbildungszentrum umfasst 60 Einbettzimmer und mehrere Lehrsäle. Die Endabrechnung ergibt Kosten von 19,2 Millionen Schilling. Die Baukosten werden um rund 700.000 Schilling unterschritten.

Erstmals wird in diesem Jahr ein Lehrgang „Ausbildung für Ausbilder, nach dem neuen Berufsausbildungsgesetz durchgeführt.Insgesamt hält das bfi-Kärnten 92 Lehrgänge und Seminare mit 1627 Teilnehmer/innen ab. Ein Schwerpunkt ist dabei von Anfang an die Schulung von Mitarbeiter/innen im Gastgewerbe. Das bfi-Kärnten zählt 19 Mitarbeiter.

1980

Der Wandel der Technologien in der Wirtschaft und damit neue Qualitätsherausforderungen der Berufsausbildung, prägt das Jahr 1980. Mikroprozessoren sind die ersten Vorzeichen des Computerzeitalters.

Das bfi-Kärnten reagiert mit der Einführung von 'Kärntengesprächen' darauf. Im ÖGB-Heim Ossiach wird zum Thema „Verändern Mikroprozessoren die Arbeitswelt“ hochrangig diskutiert. Vertreter der Elektronikindustrie treffen mit Arbeitnehmervertretern und Wirtschaftsbossen zusammen, 145 Teilnehmer werden gezählt.

In einem Seminar setzen sich 122 Experten mit der Problematik des Datenschutzes auseinander. In einem weiteren Kärntengespräch werden die Veränderungen in der Fremdenverkehrswirtschaft diskutiert. Hier wird zum Beispiel der 14 Stunden Tag der Mitarbeiter im Tourismus angeprangert.

Die Wirtschaftsveränderungen verlangen aber auch eine weitere Qualitätsoffensive im Seminarangebot. Dazu wird eine Kooperation mit der Universität Klagenfurt ins Leben gerufen. Erstmals können nicht studierende Personen aus dem Berufsleben an speziellen Vorlesungen der Universität ohne Zugangsbeschränkungen teilnehmen.
Umsatz: 47 Millionen Schilling

1981

In Wolfsberg wird erstmals eine Werkmeisterschule für die Fachrichtungen Maschinenbau und Elektrotechnik in Form einer Abendschule für Berufstätige eröffnet. 

In einer Kooperation mit der Industrie und der HTL wird ein Elektronikprogramm erarbeitet. Es umfasst folgende Kurse:

  • Elektrotechnische Grundlagen der Elektronik
  • Bauelemente der Elektronik
  • Grundschaltungen der Elektronik
  • Einführung in die Digitaltechnik
  • Einführung in Mikroprozessoren und Mikrocomputer
  • Mikroprozessortechnik
  • Assembler-Programmierung und höhere Programmiersprache 

Sie werden in den Wirtschaftszentren Klagenfurt, Villach, Wolfsberg und St. Veit an der Glan angeboten. 

In Klagenfurt startet eine Seniorenakademie. 3974 Kärntner Arbeitnehmer/innen besuchen Aus- und Fortbildungsveranstaltungen des Berufsförderungsinstitutes.

1982

Die Computertechnik hält auch in der Ausbildung Einzug. In den Lehrwerkstätten Krumpendorf und St. Stefan im Lavanttal , sowie in den Ausbildungszentren Klagenfurt, Villach und St. Veit werden modernste CNC Werkzeugmaschinen angekauft. Kostenpunkt mehr als 2 Millionen Schilling. Die Maschinen stehen für die Lehrlingsausbildung und die Erwachsenbildung zur Verfügung.

Im September wird die erste Werkmeisterschule für den Oberkärntner Raum in Villach eröffnet. 26 Maschinenbauer und 22 Elektrotechniker beginnen im Lehrgang mit der Ausbildung. Neu im Programm ist auch die Durchführung von individuellen Beratungen über die Möglichkeit energiesparender Investitionen im Bereich des privaten Hausbaus. 

Die Arbeiterkammer stellt künftig für Lehrlinge, die ihre Lehrabschlussprüfung mit Auszeichnung abschließen, Gutscheine für einenbfiI-Kurs zur Verfügung. Das Ausbildungszentrum in Villach wird mit einem Kostenaufwand von 3,8 Millionen Schilling erweitert.

1983

Das AMS initiiert eine neue Schwerpunktmaßnahme zur Verringerung der Winterarbeitslosigkeit. Insgesamt werden durch entsprechende Maßnahmen 2000 Arbeitslose in Schulungsmaßnahmen oder auf Arbeitsplätze untergebracht.

Die Kurse für Beschäftigte im Baubereich finden in Zusammenarbeit mit der HTBL in Villach und den Baufirmen Il-Bau in Spittal an der Drau, TEERAGASDAG, Malle und Universale in Klagenfurt sowie Moser & Zemrosser und Isak in St. Veit an der Glan, Grabner in Treibach und Gasser in Feldkirchen statt.

Das 25 Jahr Jubiläum des BFI-Österreich wird im Ausbildungszentrum Krumpendorf gefeiert. Bei der Jubiläumsveranstaltung wird auch das neue Kursprogramm für das Schuljahr 1983/84 durch den Geschäftsführer Gerhard Hausenblas präsentiert. Unter dem Thema: ,,Bildung baut auf“ werden in ganz Kärnten 353 Berufsweiterbildungskurse angeboten.

1984

Die erste Übungsfirma (KÜFA) in Klagenfurt wird eröffnet. Im Juli veranstaltet das bfi-Kärnten erstmals im Ausbildungszentrum in Krumpendorf ein zweiwöchiges Computer-Camp. Den Teilnehmern stehen Kleinrechner und Personalcomputer mit Bildschirm sowie EDV-Experten zur Verfügung, um ihre Kenntnisse zu erweitern und ihre Talente zu entwickeln. 

Erstmals werden Sprachferien in Italien und zwar in Friaul-Julisch Venetien angeboten

1985

Die Seniorenakademie des bfi-Kärnten wird ins Leben gerufen. 

Erstmals werden Sprachferien für Erwachsene in Italien angeboten. Ein Spezialkurs für Kellner wird in Friaul Julisch Venetien mit Sprachtraining durchgeführt. Das Büropraxis-Zentrum in Klagenfurt mit der angeschlossenen Übungsfirma wird von 12 auf 18 Plätze erweitert. 

2,5 Millionen Schilling werden für den Ausbau des Ausbildungszentrums Wolfsberg (Hydraulik, Pneumatik, Computertechnik) aufgewendet. 100 Werkmeister nehmen am Absolvententreffen der bfi-Werkmeisterschule in Wolfsberg teil.

1987

Ab diesem Jahr erfolgen beträchtliche Investitionen, um CNC/CAD-Ausbildungslehrgänge in den Trainingszentren Krumpendorf (ÖGB Lehrwerkstätte) und Wolfsberg durchführen zu können. 

3 Kärntengespräche  mit mehr als 300 Teilnehmer/innen werden durchgeführt. Im Mittelpunkt stehen Energie- und Umweltfragen.

1988

Die zweite Übungsfirma des bfi-Kärnten (Vill-Ectro) in Villach wird eröffnet. 

1989

Die EDV-Umrüstung in Klagenfurt, Krumpendorf, Villach,Wolfsberg und Althofen erfordert beträchtliche Investitionen.

1990

Das bfi-Österreich wird umstrukturiert. Die Landesstellen erhalten eine eigene Rechtspersönlichkeit. Othmar Krakolinig wird zum zweiten Geschäftsführer ernannt.

Die ersten Arbeitsstiftungen Österreichs werden ohne Gesetzesgrundlage in Kärnten gegründet, sie fangen Mitarbeiter nach Betriebsschließungen auf. Dieser Service wird in Zusammenarbeit mit dem AMS für die freigesetzten Arbeitnehmer/innen der Zellstofffabriken Obir in Rechberg und Magdalen in Villach eingerichtet.

1992

Das bfi-Kärnten startete seine Fachakademie; mit der Eröffnung des bfi-Ausbildungszentrums in Klagenfurt-Fischl wurde eine Reihe von Pflegehelferausbildungslehrgängen durchgeführt. Weiters wurden im selben Jahr die EDV-Ausstattungen aller Ausbildungszentren auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Auch in Treibach-Althofen konnte durch Anmieten von Schulungsräumen ein weiteres Schulungszentrum eröffnet werden. 

1993

In Wolfsberg konnte das Gebäude und ein anschließendes Grundstück von der Stadtgemeinde angekauft werden.

1994

Spatenstichfeier für den Zubau zum ABZ St. Stefan.  

1995

Eröffnung ABZ Wolfsberg im Herbst.  

1996

Eröffnung des Ausbildungszentrums in Spittal/Drau; in allen Ausbildungszentren erfolgte wiederum ein Austausch aller EDV-Anlagen. 

1997

Zertifizierung des bfi-Kärnten nach EN ISO 9001.  

2000

Eröffnung der Informationstechnologie (IT) - Werkstätten in Villach (Informatiker), Wolfsberg (IT-Elektroniker) und Krumpendorf (IT-Kaufleute). 68 junge Menschen erhalten dort eine Ausbildung auf höchstem Niveau. Zeitgleich werden auch alle EDV-Systeme modernisiert.   Aktualisierung der Zertifizierung des bfi-Kärnten nach EN ISO 9001:2000.  

2001

Umfangreicher Aus- und Umbau des Ausbildungszentrums Villach  

2002

Im April 2002 übernimmt Ing. Kurt Lasnig von Gerhard Hausenblas die Geschäftsführung des bfi-Kärnten. Othmar Krakolinig bleibt zweiter Geschäftsführer.  Im ABZ Villach wird das 'Open Office' Selbstlernzentrum eröffnet und in Klagenfurt der 101er Lern-Treff des bfi-Kärnten gegründet. Der 101er Lern-Treff wendet sich an Schüler aller Altersgruppen und Schultypen, die Hilfe in Sachen Schule und Lernen brauchen.  

2003

Eröffnung des neuen Ausbildungszentrums St.Veit/Glan, Friesacherstraße 3a, 9300 St.Veit/Glan. Umfangreiche Neugestaltung der Internet-Repräsentanz und des Online-Kursbuchungssystems. 

2004

Einführung eines neues Newsletter-Service. Der bfi-Powerletter enthält Informationen zu aktuellen Aus- und Weiterbildungsangeboten, Förderungen, Bildungstrends etc.Erstmals erwerben Lehrgangsteilnehmer am bfi-Kärnten das Zertifikat zum Europäischen Wirtschaftsführerschein. Zur Qualifizierung und Sensibilisierung finden mehrere Gender Mainstreaming Workshops für die Trainer des bfi-Kärnten statt. 

Im Oktober starten die bfi-IT-L@B’s: In Kooperation mit dem Land Kärnten werden an 3 Standorten (Villach, Krumpendorf und Wolfsberg) Jugendliche zu Informatiker, IT-Elektroniker und IT-Kaufleute ausgebildet. Die drei bzw. dreieinhalb jährige triale Ausbildung ist eine Kombination aus dem Besuch der Informationstechnologie-Werkstätten, der Berufsschule und betreuten Praktika in Unternehmen. 

2005

Im Juli 2005 erscheint das neue Jahres-Kursprogramm. Dieses wurde insbesondere in den Bereichen Führungskräfte- und Persönlichkeitstraining um eine Vielzahl an Lehrgängen und Seminaren erweitert. 

Startschuss für die Pure Mobility Company², eine zweisprachige Übungsfirma mit internationalen Geschäftsbeziehungen in Klagenfurt. Die Pure Mobility Company² richtet sich an beschäftigungslose Jugendliche unter 25 Jahren auf dem Niveau Berufsbildender Höherer Schulen. Sie gibt ihnen die Möglichkeit der praxisnahen Abwicklung von Geschäftsfällen in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Übungsfirmen. 

2006

Das bfi-Kärnten veranstaltet den 1. Kärntner Kongress für Lehrlingsausbilder in Klagenfurt. Vor und mit hunderten Besuchern werden zahlreiche Themen rund um die Lehrlingsausbildung referiert, diskutiert und in Workshops praxisorientiert behandelt. 

Das bfi-Kärnten bietet als erste Bildungseinrichtung in Kärnten die Möglichkeit, an einem Zertifizierungsprogramm zum Nachweis von Kompetenzen für Trainer in der Erwachsenenbildung teilzunehmen. Die ersten zehn Teilnehmer des Lehrganges für Fachtrainer in der Erwachsenenbildung erhielten im März ihr staatlich anerkanntes Zertifikat auf Basis der internationalen Norm DIN EN ISO/IEC 17024. 

2007

Das Projekt „Xund & Gscheit - Gesunde Bildung mit Wirkung“ ist ein betriebliches Gesundheitsförderungsprojekt für die angestellten Mitarbeiter des bfi-Kärnten. Es sollen gesundheitsförderliche Strukturen in die interne Organisation des bfi-Kärnten einfließen und verankert werden. Dazu wird gemeinsam mit den Mitarbeitern ein neues Leitbild entwickelt, das die Prinzipien ganzheitlicher Gesundheitsförderung integriert. Darüber hinaus sollen die Mitarbeiter in ihrem Arbeitsalltag Maßnahmen ganzheitlicher Gesund­heitsförderung in den Bereichen Bewegung, Ernährung und seelisches Wohlbefinden erleben. 

 Projekt Zahnprophylaxe in Kärntens Volksschulen
Das bfi-Kärnten wird  vom Gesundheitsland Kärnten, Abteilung 12, beauftragt ein Pilotprojekt zum Thema Zahnprophylaxe für Volksschulkinder zu starten. Den Kindern soll die tägliche Zahn- und Mundhygiene durch geschulte Zahngesundheitserzieherinnen näher gebracht werden. Geschult werden die Volksschulen der Gemeinde Ferlach, St. Margarethen und Feistritz i. R. (insgesamt 486 Kinder). Unterstützend dazu leistet das bfi-Kärnten an jeder Schule entsprechende Elternarbeit in Form von Elterninformationsabenden und organisierte für jede Klasse einen gemeinsamen Zahnarztbesuch bei einem in Ferlach ansässigen Zahnarzt. 

2008

Seit März 2008 ist das bfi-Kärnten vom Gesundheitsland Kärnten, Abteilung 12 beauftragt, für die Dauer von zwei Schuljahren die Zahnprophylaxeschulungen für Volksschulkinder für die Schulbezirke St. Veit, Wolfsberg und Völkermarkt zu gestalten. Das Projekt Zahnprophylaxe für Volksschulkinder wird in deren Stundenplan eingebettet und soll das Gesundheitsbewusstsein der Kinder im Bereich der Zahn- und Mundgesundheit stärken. Die Kernziele der Prophylaxeschulung in den Volksschulen sind, das Erlernen der richtigen Zahnputztechnik, das Umdenken zu einem zahngesunden Ess-und Trinkverhalten sowie die tägliche Zahn- und Mundhygiene als Ritual zu Hause. Begleitend zum Projekt übernimmt ÖBIG (Österreichisches Bundesinstitut für Gesundheitswesen) die Evaluation des Projektes. 

Im Rahmen des Bildungsnetzwerkes veranstaltet das bfi-Kärnten zusammen mit dem Partner „Verein Gesundheitsland Kärnten“ von Oktober 2008 bis Februar 2009 insgesamt 7 Seminare zum Thema Gesundheitsförderung mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Seit 1999 gibt es das Bildungsnetzwerk–Seminarprogramm Gesundheitsförderung des Fonds Gesundes Österreich. Zweimal jährlich wird damit ein umfangreiches Angebot von Fortbildungsseminaren für Menschen erstellt, die in der Gesundheitsförderung arbeiten und in diesem Bereich Projekte leiten oder an Projekten mitarbeiten. Neun regionale Koordinatoren in allen Bundesländern organisieren im Auftrag des Fonds die Seminare. 

Am 12. September 2008 wird die neue Werkstättenhalle des bfi- Kärnten in St. Stefan, nach rund 6-monatiger Bauzeit und einem mehrmonatigen erfolgreichen Probebetrieb, feierlich eröffnet. Im Rahmen des Eröffnungs-Festaktes begrüßen die bfi-Geschäftsführer Ing. Kurt Lasnig und Othmar Krakolinig, den AMS Kärnten Landesgeschäftsführer Mag. Josef Sibitz, den Arbeiterkammer Kärnten Direktor Dr. Winfried Haider, den Wolfsberger Bürgermeister Dr. Gerhard Seifried sowie weitere zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Politik. Der 500 Quadratmeter Nutzfläche umfassende Zubau des bfi-Technikzentrums in St. Stefan ist ein weiterer Meilenstein für die Ausbildung von hochqualifizierten Metalltechnik-Fachkräften in Unterkärnten. Die bauliche Erweiterung bietet Raum für 30 zusätzliche Lehrlings-Ausbildungsplätze sowie für vermehrte Qualifizierungsmaßnahmen in Technikberufen. 

Eröffnung bfi-Villach - Am 29. Oktober werden die modernen Räumlichkeiten des bfi-Ausbildungszentrums und der IT-L@B Lehrlingsausbildungsstätte im neu gestalteten Gebäude der Arbeiterkammer am Kaiser-Josef-Platz in Villach feierlich eröffnet. Das bfi-Kärnten bietet am neuen Standort mit zwölf multimedial ausgestatteten und farblich unterschiedlich gestalteten Lehrsälen eine attraktive Lernatmosphäre. Der größte Lehrsaal bietet Platz für rund 50 Kursteilnehmer/innen und sorgt durch eine Glaskonstruktion für großzügigen Lichteinfall.

Die Schulungsräume der IT-L@Bs, in denen Lehrlinge zu Profis in IT-Berufen ausgebildet werden, zeichnen sich durch modernste EDV-Ausstattung aus. Die lichtdurchflutete Architektur der Lehrsäle und die großzügigen Pausen- und Aufenthaltsräume mit ihrem nahezu mediterranem Flair machen auf drei Ebenen das bfi-Ausbildungszentrum Villach zu einem außergewöhnlichen Ort der Bildung und der Kommunikation. 

2009

Im Mai lädt das bfi-Kärnten zur Abschlussveranstaltung des Gesundheitsförderungs-projekts „Xund und Gscheit“. Sowohl Trainer/innen des bfi-Kärnten als auch arbeitssuchende Kursteilnehmer/innen wurden mit Wissen zur ganzheitlichen Gesundheitsförderung ausgestattet. Nach zwei Jahren intensiver Arbeit kann nun positiv Bilanz gezogen werden. „Das Ziel, einen Beitrag zur allgemeinen Chancengleichheit im Bezug auf unsere Gesundheit zu leisten, haben wir mit diesem Projekt erreicht“, so das Resümee des bfi-Kärnten Geschäftsführers, Ing. Kurt Lasnig. Über 200 bfi-Trainer/innen erhalten im Rahmen von „Xund und Gscheit“ eine gesundheits-förderliche Qualifizierung und können ihr Wissen an über 3200 Kursteilnehmer/innen weitergeben. In Form einer filmischen Dokumentation und einem eigens von den Angestellten des bfi-Kärnten inszenierten Theaterstückes ließ man die Highlights der vergangenen zwei Jahre noch einmal Revue passieren. 

Am 24. Juli findet im bfi-Ausbildungszentrum Klagenfurt-Fischl die Jubiläumsfeier anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Kärntner Übungsfirma (KÜFA) statt. Nicht nur in Zeiten der Krise fordern Unternehmen gut ausgebildete Mitarbeiter mit Praxis! Bereits vor 25 Jahren hat das AMS Kärnten - es ist auch Kostenträger der KÜFA - in Kooperation mit dem bfi-Kärnten diesem Wunsch Rechnung getragen und die erste KÜFA gegründet. Das duale Ausbildungssystem für KÜFA-Mitarbeiter verbindet optimal Theorie und Praxis. 

50 Jahre bfi-Österreich - 'Happy Birthday - bfi Österreich'! Diesem Motto folgen über 80 Teilnehmer der bfi-Geburtstagsaktion am 17. und 18. September 2009 im bfi-Ausbildungszentrum Klagenfurt. Aus dem breitgefächerten Angebot des bfi-Kärnten wird anlässlich der Geburtstagsfeier das Emo2Type Tastaturtraining zu einem speziellen Geburtstagspreis angeboten.

Die Wirtschaftskammer Kärnten zeichnet das bfi-Kärnten als „familien- und frauenfreundlichstes Unternehmen“ aus

2010

Nachdem das seit dem Jahr 2008 bestehende Projekt „Zahnprophylaxe inKärntens Volksschulen“ im Frühjahr 2010 mit sehr gutem Ergebnis evaluiert wird, kommt es zu einer neuerlichen Beauftragung und Erweiterung des Projektes. Seit diesem Schuljahr werden rund 9000 Schüler in den Bezirken Wolfsberg, St.Veit/Glan, Völkermarkt und jetzt auch zusätzlich in Hermagor und Klagenfurt/Land betreut. 

 Im Rahmen des 'Gesundheitscocktails 2010' der Gebietskrankenkasse  (GKK) in Villach erhält das bfi-Kärnten von Bundesminister Alois Stöger das Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF).

Zum ersten Mal werden am 17. September im bfi-Villach und am 24. September im bfi-Kärnten im ÖGB-Haus in Klagenfurt Informationstage veranstaltet. Die Besucher erhalten aktuelle Informationen und Unterlagen aus dem umfassenden Kurs-und Lehrgangsangebot und haben die Möglichkeit ausführliche Beratungsgespräche in Anspruch zu nehmen. 

2.Standort im Lavanttal
Am 27. Oktober 2010 wird das neue Ausbildungszentrum in Wolfsberg (Stadt) feierlich eröffnet. Im Palais Gutsche - wo sich auch ÖGB und Arbeiterkammer befinden - präsentiert sich das neue, 600 Quadratmeter große Ausbildungszentrum des bfi-Kärnten. Neben dem Standort in St. Stefan gibt es damit einen 2. Standort im Lavanttal. Die zahlreichen Bildungsmaßnahmen sind nun in diesem Kompetenzzentrum gebündelt und müssen nicht mehr an verschiedenen Standorten angeboten werden. 

Am 03. Dezember findet der bfi-Trainer/innen-Kongress im Stift St. Georgen am Längsee statt. Ziel des Kongresses ist es, die hohe Qualität der Bildung am bfi-Kärnten beizubehalten und kontinuierlich zu steigern! 8 verschiedene Workshops informieren über die neuesten Entwicklungen und Trends am Bildungsmarkt. Für fachlichen Input der besonderen Art sorgt der ehemalige Radprofi, Gerhard Zadrobilek, der mit seinem Vortrag zum Thema „Motivation“ über die Up’s and Down’s im Leben eines Trainers berichtet.

2011

Am 18. März wird die neue - in Kooperation mit dem AMS entstandene - Frauenberatungsstelle des bfi-Kärnten in Klagenfurt feierlich eröffnet. Frauen, für die die Aufnahme einer Beschäftigung aufgrund ihrer Lebensumstände erschwert ist, erhalten hier professionelle Beratung und Unterstützung bei ihrer Suche nach Lösungen.

Aktion Baby Comeback 2011
Das Kärntner Berufsförderungsinstitut bietet im Auftrag der AK-Kärnten und des Arbeitsmarktservice kärntenweit ein kostenloses Weiterbildungsprogramm für Frauen und Männer in der Karenz angeboten. Die Angebotspalette reicht dabei vom modernen Tastaturtraining, über Updates auf Office 2010 und speziellen Multi-Media Workshops bis hin zu Buchhaltungs- und Personalverrechnerkursen sowie Kommunikationstrainings.  

 Am 1. Juni 2011 wird ein Kooperationsvertrag zwischen der FH-Kärnten und dem bfi-Kärnten von FH-Rektor Dr. Dietmar Brodel und bfi-Geschäftsführer Ing. Kurt Lasnig in Klagenfurt unterschrieben. Die Kooperation erstreckt sich auf die Lehrgänge: Akademische/r Business Manager/in sowie Akademische/r Betriebswirt/in.  
 
Im September fällt der Startschuss für die 1. Kärntner Werkmeisterschule für Gebäude- und Installationstechnik mit dem Schwerpunkt Ökoenergietechnik! Das bfi-Kärnten startet gemeinsam mit der Fachberufsschule Spittal an der Drau im September diese neue Form der Werkmeisterschule.

Am 11. Oktober 2011 feiert das Kärntner Berufsförderungsinstitut seinen 50. Geburtstag!  Das bfi in Kärnten betreibt sieben Ausbildungszentren, in denen sich rund 11.000 Teilnehmer jährlich in mehr als 600 Kursen weiterbilden, dazu drei Übungsfirmen, eine Lehrwerkstätte sowie 3 IT-L@Bs. Neben dem laufenden Kursbetrieb und firmeninternen Trainings betreuen die bfi-Mitarbeiter außerdem verschiedene soziale Projekte sowie Schulungsmaßnahmen im Bereich des Gesundheitswesens.

Das bfi-Kärnten bietet mit der Feierabendakademie eine Weiterbildungs- und Netzwerkplattform für Führungskräfte und Netzwerker aus allen Bereichen der Wirtschaft und der öffentlichen Einrichtungen an. Am 1. Dezember wird das bfi-Kärnten in Klagenfurt so zum vielbesuchten Treffpunkt der regionalen Wirtschaft und Politik. 

Änderung in der Rechtsform des Berufsförderungsinstitutes. Der Kursbetrieb des Vereines 'Kärntner Berufsförderungsinstitut' wird gem. Umgründungssteuergesetz in die Kärntner Berufsförderungsinstitut GmbH eingebracht.  

Das bfi-Kärnten beschäftigt 71 hauptberufliche Mitarbeiter und ca. 400 freiberufliche Honorarkräfte.  

2012

Neue Seminarwelt Seppenbauer
Für das bfi-Kärnten ist 2012 ein Jahr der Neuerungen. Allen voran die Eröffnung der SEMINARWELT Seppenbauer in St. Salvator bei Friesach im Oktober. Angeboten werden Kurse für Manager/innen und Nachwuchsführungskräfte.  Gemeinsam mit der BeerCademy und der Hirter Brauerei steht kulinarische Weiterbildung am Programm. Die Räumlichkeiten des modernen Seminar- und Veranstaltungszentrums umfassen neben Seminarräumen und Eventhalle, elf Hotelzimmer, ein Fitnesscenter sowie eine Höhen-Balance Kammer.

Einzigartig in Kärnten ist der Workshop im Juni von Horst Dieter Pörtschacher zur Emmett-Therapie. Dabei handelt es sich um eine vom australischen Therapeuten Ross Emmett entwickelte, energetische Methode, um körperliche Beschwerden zu behandeln.

Der Trainer/innen-Kongress im Juni in Pörtschach steht unter dem Titel „Mit Leichtigkeit zum Ziel“. Als Referent spricht Top-Trainer und Beststellerautor Dr. med. Stefan Frädrich - Trainer des Jahres 2011 - zum Umgang mit dem inneren Schweinehund.

Einen wichtigen Schritt im Segment  Erneuerbare Energien setzt das bfi-Kärnten mit der Kärnten weit einzigen Solarteur-Schule in der Fachberufsschule in Spittal an der Drau, die am 25. Jänner 2013 startet. Ebenfalls fixiert wird eine Kooperation mit der Sonnenstadt St. Veit, in der das bfi-Kärnten ein Kompetenzzentrum für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz im Fuchspalast errichtet. Ab dem 2. Quartal 2012 wird dort eine Ausbildung zum/r EnergieeffizienzberaterIn angeboten. Untermauert werden die Engagements durch eine E-Tankstelle gegenüber der Zentrale in der Klagenfurter Bahnhofstraße – in Kooperation mit der KELAG. Seit Dezember können BesitzerInnen von E-Autos dort gratis „tanken“.

Plattform für Integration
Eine Vorreiterrolle hat das Kärntner Berufsförderungsinstitut mit der Integrationsdrehscheibe Kärnten übernommen - eine Plattform für Kärntner Vereine in den Bereichen Migration und Integration. Als Kooperationsnetzwerk fördert und koordiniert sie den Austausch unter den Partnern, unterstützt Projekte und Förderungen.

Das seit Jahren erfolgreiche Geschäftsfeld „Öffentliche Kunden und Arbeitsmarktpolitik“ kann auch 2012 seine Position weiter ausbauen. Ein Erfolgsgrund ist die breite Palette an Initiativen, wie beispielswiese „SWITCH – Spurwechsel in die Technik“. Das Programm ermöglicht Frauen einen einfacheren Ein- und Umstieg in von Männern dominierte Berufe. Zu den Erfolgsträgern zählen auch „New Skills“, Weiterbildung für ältere ArbeitnehmerInnen, und „Die zweite Chance – Nachholen der Lehrabschlussprüfung“, bei der seit 2008 260 Teilnehmer/innen aus 50 Lehrberufen unterstützt wurden.

2013

Sehr erfolgreich sind 2013 erneut die BAG §30b-Lehrgänge. Besonders benachteiligten Lehrlingen wird mit fundierter fachlicher Unterstützung der Weg in eine Integrative Berufsausbildung (IBA) erleichtert. Pro Lehrgang werden 2-3 IBA-Lehrlinge in jedem der BAG §30b-Lehrgänge aufgenommen - von ca. 300 Lehrlingen können 50 integrative Jugendliche vermittelt werden.

Auch Kursmaßnahmen für die Zielgruppe Frauen wurden 2013 neu angepasst. Den Teilnehmerinnen wurde ermöglicht den Stundenplan selbst zusammenstellen: angepasst an ihre zeitlichen Ressourcen und Bedürfnisse.

Neue Lehrgänge erstmals erfolgreich abgeschlossen:
  • Diplomausbildung zum Case-Manager/in am bfi-Krumpendorf von September bis Dezember 2013; Zielgruppe: Fachkräfte, Berater/innen und Trainer/innen aus dem sozial- und berufspädagogischen Bereich, aus Rehabilitationseinrichtungen, Behinderteneinrichtungen, AMS, Gebietskörperschaften, soziale Organisationen und Interessensvertretungen.
  • Lehrgang der Kärntner Solarteur/innenschule. Die Ausbildungsinhalte reichen vom Zusammenbau, der Montage und dem Überprüfen von Anlagen (Solar, Fotovoltaik, Biomasse, Wärmepumpen) über die Instandhaltung, das Ausstellen von Prüf- und Wartungsprotokollen bis hin zur Kundenberatung und zur Planung, Kalkulation, Ausführung und Abrechnen der Anlagen.
  • Diplomlehrgang „Akademische/r Betriebswirt/in, in Kooperation mit der Fachhochschule Kärnten.

Sowohl die bfi-Kärnten Website als auch der bfi-Newsletter erhalten ein neues, modernes, an die neue österreichweite Werbelinie angepasstes Erscheinungsbild. bfi-Kärnten auf Facebook Das gefällt: Auf der bfi-Kärnten Facebook-Seite informieren wir  über Neuigkeiten aus dem bfi-Kärnten und gewähren auch einen kleinen Blick hinter die Kulissen.  http://www.facebook.com/bfi.kaernten

Umfassender als je zuvor ist das neue bfi-Kursprogramm. Auf 160 Seiten sind die Kursangebote der Jahre 2013 und 2014 zusammengefasst. Der Schwerpunkt liegt auf Ausbildungen im Gesundheitsbereich, neue Angebote git es in den Bereichen Lehrlingsausbildung, Management und Marketing, Qualitäts- und Facilitymanagement und Beauty. Das neue Kursprogramm gilt 1,5 Jahre.

Neu ist das Tourismus Kursprogramm, mit Fortbildungsangeboten, die von der Tourismus Qualitätsinitiative Kärnten für die Erlangung des Kärnten Qualitätssiegels angerechtet werden.

2014

Mit dem neuen Bildungszentrum Völkermarkt wird der erste Schritt in Richtung „grüne“ Bildungszentren gesetzt. Auf 540m2 stehen modern ausgestattete Seminarräume, 1 EDV-Lehrsaal sowie Büro- und Coachingräumlichkeiten zur Verfügung.

Seit Mitte Oktober ist das bfi-Kärnten mit einem fixen Standort in Hermagor vertreten. In Zusammenarbeit mit dem AMS Hermagor werden Kurse in den Bereichen Berufsorientierung, Persönlichkeitsentwicklung sowie Sprach- und EDV Kurse für alle Weiterbildungsinteressierte sowie Firmenschulungen angeboten.

Seit Sommer 2014 ist es durch die Kooperation mit der Hamburger Fernhochschule möglich, auch am bfi-Kärnten berufsbegleitend zu studieren. Angeboten werden die Studiengänge Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen in einer langen und einer verkürzten Form.

Im Mai 2014 erhält das bfi-Kärnten als eines der ersten Bildungsinstitute Österreichs die Akkreditierung sowohl für die Buchhalter- als auch die Personalverrechnerprüfungen. Der Weg über Wien und die Wirtschaftskammer Österreich - bei der die Absolvent/innen ihre Prüfungen im Nachhinein (ex-post) einreichen konnten - ist nunmehr nicht mehr nötig.?

2014 wurde vom AMS-Kärnten zum Jahr der Jugend erklärt:
  • Im Jänner 2014 startet das Pilotprojekt AusbildungsFit mit den Standorten Feldkirchen und Spittal im Auftrag des Sozialministeriumservice in Kooperation mit dem AMS.
  • In St. Stefan wird mit „Metallic“ ein neuer Weg in der Lehrlingsausbildung eingeschlagen. In der modularen und stark individualisierten Ausbildung kann Rücksicht auf die unterschiedlichen „Leistungsniveaus“ der Jugendlichen genommen werden.

Die Erfolgswerkstatt in Villach ist eine neue zukunftsorientierte Maßnahme zum Thema Beschäftigungsmöglichkeiten für Frauen. Zielgruppe sind Frauen, nach familienbedingter Berufsunterbrechung und mit aufrechten Betreuungspflichten, die aufgrund von Qualifikationsdefiziten und/oder längerer Arbeitslosigkeit vom dauerhaften Ausschluss aus dem Arbeitsmarkt bedroht sind.
 
Neu im Kursprogramm: Ausbildung zum Osteoporosepräventionstrainer/in, Lehrgang zum Permanent Make-up Artist. Kurse zur Stressprävention, modulares Soft Skills-Training für Lehrlinge

2015

Trainer/innen-Anstellung
Wie bereits in den anderen Bundesländern der Fall, hat nun auch das bfi-Kärnten die Umstellung auf echte Angestelltenverhältnisse mit den trainierenden Mitarbeiter/innen vollzogen. Der Mitarbeiter/innenstand ist von 100 auf 250 Mitarbeiter/innen angewachsen.

Im Bezirk Villach wird durch die Kooperation mit GPS (mit Personal der ehemaligen Lehrwerkstätte des ÖGB) eine der modernsten Ausbildungsstätten im technischen Bereich in Betrieb genommen. Das bfi-Kärnten bildet Metalltechniker/innen über die gesamte Lehrzeit aus.

Mit einem durchschnittlichen Stand von 350 ständigen Lehrlingen gemäß §BAG 30b ist das bfi-Kärnten einer der größten Lehrlingsausbilder Kärntens. In Kärnten stehen den Lehrlingen alle Lehrberufe ohne Sparteneinschränkung zur Berufsauswahl offen, auch die Varianten Lehre mit Matura und Doppellehre wurden angeboten.

Pilotprojekte im Bereich Integration
Gemeinsam mit dem Institut für Arbeitsmigration werden 2015 für die Zielgruppe Asylberechtigte mit „Mit Perspektive zur Berufsanerkennung“ und „Deutsch für Asylberechtigte“ (Bietergemeinschaft mit wifi) zwei Pilotprojekte ganz besonders erfolgreich umgesetzt, in denen Sprachvermittlung mit Berufsorientierung und kultureller Wertevermittlung kombiniert werden. Besonders hervorzuheben hierbei ist die hohe Vermittlungsquote der Teilnehmenden und die große Anzahl der erlangten Nostrifizierungen.

Neu imKursprogramm 2015:
Dipl. Mentaltrainer/in, Weiterbildungen fürYogatrainer/innen wie Yin Yoga oder Hormonyoga, Lash Stylisti/n,Hochzeitsplaner/in sowie Pflegefortbildungen wie Kinästhetik in der Pflege,Gesund pflegen im Krankenhaus.

2016

Neue Angebote
In Kooperation mit der Hamburger Fern-Hochschule wird der neue Studienzweig: Gesundheits- und Sozialmanagement angeboten. Erstmals gibt es 2016 eine Studiengruppe Betriebswirtschaft für HBLA-/HLW-Absolvent/innen.

Die neu ins Kursprogramm aufgenommene berufsbegleitende, 5 semstrige Diplomausbildung „Psychologische Beratung/ Lebens- und Sozialberatung“ nach Viktor Frankl, startet im Herbst 2016 mit 20 Teilnehmer/innen. Ebenfalls startet der neue DaF/DaZ-Lehrgang für Personen, die Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache unterrichten mit 15 Teilnehmer/innen.

Weitere neue Angebote im Bereich Kursprogramm sind:
  • Arabisch Sprachkurse mit interkulturellem Schwerpunkt
  • Österreichische Gebärdensprache
  • div. Pflegefortbildungen (z.B. neue (berufsrechtliche) Tätigkeitsbereiche, Kompetenzen in der Pflege, Arbeitszeitregelung im SWÖ-KV, Einschränkung der persönlichen Freiheit von Bewohner/innen)

Die Frauenberatungsstelle kann auf St. Veit und Umgebung ausgeweitet werden. Im Rahmen des Projektaufrufs Sprachpaket Deutsch & Integration vom Österreichischen Integrationsfond startet die Maßnahme INSEL – Integration. Sprache erlernen - und im Rahmen des ESF-Projektes T ABA in Kooperation mit dem BFI OÖ und BFI Tirol wird die erste Trainer/innenausbildung für Basisbildung am Arbeitsplatz österreichweit angeboten.

Mit ATTIVO – einem sozialökonomischen Betrieb mit Arbeitskräfteüberlassung ohne Gewinnorientierung - bietet das bfi-Kärnten in Zusammenarbeit mit dem AMS kärntenweit einen neuen Bereich an. ATTIVO hat sich das Ziel gesetzt, die richtigen Arbeitskräfte mit den richtigen Unternehmen zusammenzubringen und Arbeitssuchende, die mit ihren bisherigen Ansätzen noch nicht erfolgreich waren in ein nachhaltiges Arbeitsverhältnis zu vermitteln. Weitere neue Maßnahmen im Auftrag des AMS Kärnten sind „Perspektive Lehre“ sowie „A:Life“.

Personalmanagement neu
Das neue Team Personalmanagement setzt sich aus Mitarbeiter/innen aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen unter der Leitung von Frau Mag.a Marita Pontasch zusammen. Das Team besteht aus 4 Mitarbeiter/innen (Vertragswesen, Recruiting, Personalentwicklung (Teilzeit), Assistentin der Bereichsleitung (Teilzeit)).

Neue Standorte
Mit Jahresende werden die Bildungszentren Fischl und Krumpendorf geschlossen und in das neue Bildungszentrum Klagenfurt am Bahnhofplatz 1 übersiedelt.

Es gibt einen neuen Standort für den gesamten Bereich Projekte in der Fromillerstraße (gegenüber vom neuen Bildungszentrum), in dem sich auch die Büros des neuen Bereiches ATTIVO befinden. Ebenfalls geschlossen wird der IT-L@B Standort Krumpendorf. Die Lehrlingsausbildung wird mit dem Verwaltungsbereich zusammengelegt und befindet sich seit Ende Dezember im Lakeside Park.

2017

Am 8. Mai findet die offizielle Eröffnung des neuen bfi-Bildungszentrums in Klagenfurt statt. In die Errichtung wurden insgesamt über 4 Millionen Euro investiert. Auf einer Gesamtfläche von knapp 1.800 Quadratmetern befinden sich zehn Lehrsäle, drei EDV-Räume sowie die Räumlichkeiten der zwei Übungsfirmen. Das neue barrierefreie Bildungszentrum zeichnet sich vor allem durch ein ausgesprochen lern- und lehrfreundliches Ambiente aus.

Unsere Bildungsangebote werden laufend evaluiert und den Veränderungen der Lebens- und Arbeitswelt angepasst, um unseren Kund/innen weiterhin größtmögliche Chancen durch Bildung zu ermöglichen. Das Thema Digitalisierung wird in unterschiedlichen Kursangeboten aufgegriffen und reicht von MS One Note, GoPro Studio, Cloud Computing, Lehrgang I3DL International 3D Printing License bis hin zum Lehrgang „Digital Innovation Driver“.

Im Bereich Gesundheit/Pflege gibt es neue Angebote wie das fachliche upgraden von Pflegehilfe zu Pflegeassistenz (Blutentnahme aus der Vene, Absaugen, Wundversorgung und Medikamentenverabreichung), diversen Fortbildungen, Berufsgruppe, bis hin zum Lehrgang Diplomierten Demenzbegleiter, der erstmals durchgeführt wird.

Der Trend zu beruflich verwertbaren Aus- und Weiterbildung der letzten Jahre setzt sich fort. Dementsprechend geht auch die Entwicklung von neuen Produkten wie Interkulturelle Kompetenzen in Beruf und Alltag, Interkulturelle Mediation, Ausbildung zum Konfliktcoach, Lehrgang für Logistik und Materialwirtschaft usw. - ganz klar in diese Richtung. 

Die Studierendenzahl der Hamburger Fernhochschule am Studienzentrum Klagenfurt kann erhöht werden. Im Studienjahr 2017 können mit Start 2018 die Studiengänge Psychologie und Wirtschaftspsychologie implementiert werden.

Das Pilotprojekt aus der „Aktion 20.000“ wird in kürzester Zeit vor dem Sommer entwickelt, in der Region Villach eingeführt und mit Jahresende erfolgreich abgeschlossen. Leider erfährt diese Aktion keine Fortsetzung. Die Weiterentwicklung des sozialökonomischen Betriebes ATTIVO mit dem Methodenansatz Integrationsleasing für ältere Arbeitssuchende und langzeitarbeitslose Personen verläuft sehr erfolgreich. Mit über 60 % Arbeitsmarkterfolg ist es der führende Betrieb in Kärnten.

Die in den letzten Jahren in Angriff genommene Neuausrichtung der überbetrieblichen Lehrausbildung im Metallbereich in St. Stefan, mit dem entwickelten Ausbildungsmodell „Metallic“ „läuft“ sehr erfolgreich. Der interne Know-how-Transfer zwischen den Metall-und IT-L@b-Lehrlingsausbildungen, die Verlegung der IT-L@b-Standorte in Villach, Klagenfurt und das Zusammenführen der beiden Fachrichtungen in St. Stefan, kann man als richtigen und wichtigen Schritt in die Zukunft bezeichnen. Die Basis ist geschaffen, als Vorreiter in der Lehrlingsausbildung 4.0, Jugendlichen die bestmöglichen Startvoraussetzungen für eine berufliche Zukunft zu geben. Mit den ÜBA1 und 2 Lehrausbildungen ist das bfi-Kärnten mit mehr als 600 Lehrlingen in über 50 unterschiedlichen Berufsbildern der größte Ausbildungsbetrieb in Kärnten.

Die für 2017 geplanten Arbeitsschwerpunkte in der „AusBildung bis 18“ und „Ausbildungsgarantie bis 25“ können erfolgreich umgesetzt werden.

Im klassischen Projektbereich werden die AMIF/Land Kärnten/NAP I finanzierten Projekte SpracheInklusive, SprachPflege und PluSprache durchgeführt.

Die Zahnprophylaxe in Kärntens Volksschulen wird ab Sommer 2018 auf den Bezirk Feldkirchen ausgeweitet

2018

Der Beginn des Kalenderjahres 2018 steht unter keinem guten Stern, da die Bundesregierung Eingriffe ins laufende AMS-Budget vornimmt. Dank gut gewählter Strategie und Kommunikation mit der AMS-Landesgeschäftsstelle, kann größtmöglicher Auftragsverlust abgewendet und das AMS-Auftragsjahr erfolgreich abgeschlossen werden. Zentrale Themen in der Produktentwicklung sind die „Herausforderungen und Veränderung der Arbeitswelt“ und „Digitalisierung“.

Im Auftrag von AK und in Kooperation mit dem AMS wird erstmals der Lehrgang „Digital Inovation Driver“ durchgeführt. Ziel ist es, Methoden und Instrumente zu vermitteln, die es ermöglichen, Innovationen in Unternehmen erfolgreich zu identifizieren, zu initiieren und voranzutreiben. Die Inhalte des Lehrgangs reichten von Prozess-, Qualitäts- und Projektmanagement über E-Commerce, Social Media und Websitegestaltung bis IT-Security, Datenschutz, Kommunikation und Business English. Den Abschluss bilden Projektpräsentationen vor einer Jury ähnlich wie in der Sendung „2 Minuten 2 Millionen“. Die Rückmeldungen von allen Beteiligten sind hervorragend, als Herausforderung erweist sich die Umstellung im Denken zum „Intrapreneur“ bzw. „Entrepreneur“.

Im Geschäftsfeld private Kunden liegt der Schwerpunkt 2018 im weiteren Ausbau der Angebotspalette aus dem Gesundheits- und Pflegebereich. Bewährte Produkte wie „Dipl. Mentaltrainer/in“, „Dipl. Demenzbegleiter/in“, „Vorbereitungslehrgang zum/r zertifizierten Fachtrainer/in“, „Dipl. Legasthenie- und Dyskalkulietrainer/in“ oder „DaF/DaZ-Lehrgang“ werden von den Kunden gebucht. Auch die berufsbegleitende Ausbildung „Psychologische Beratung/Lebens- und Sozialberatung“, die in Kooperation mit der EALP (Europäische Akademie für Logotherapie & Psychologie durchgeführt wird, kann wieder gestartet werden. Nach einjähriger Pause finden auch wieder Vorbereitungslehrgänge zur „Berufsreifeprüfung - Berufsmatura“ statt.

Mit der Kärntner Gebietskrankenkasse wird eine Kooperation zum Thema „Rauchstopp“ aufgebaut, die auch im kommenden Jahr fortgesetzt wird. Das bfi-Kärnten führt im Auftrag des Kooperationspartners Raucherentwöhnungskurse in ganz Kärnten durch. Sowohl im Privatkundenbereich als auch im Firmenkundenbereich gibt es deutliche Umsatzsteigerungen.

Die von AMIF/Land Kärnten/NAP I finanzierten Projekte SpracheInklusive, SprachPflege und PluSprache werden bis 2019 verlängert. Erfreulich ist auch, dass die Zahnprophylaxe in Kärntens Volksschulen auf den Bezirk Spittal ausgeweitet werden können.

In der überbetrieblichen Lehrlingsausbildung wird im IT-L@B Lakeside mit der Ausbildung von EDV-Kaufleuten mit Schwerpunkt E-Commerce begonnen, in St. Stefan wird der Schwerpunkt Robotik eingeführt, um die Berufsbilder IT und Metall in Richtung Automatisierung zusammen zu führen.

Ein interner Schwerpunkt 2018 ist der Ausbau des Mitarbeiter/innen Weiterbildungsprogrammes zum Thema „Digitalisierung im Training“ Den Auftakt bildet ein DIGI-Nachmittag mit Univ.-Prof. Dr. habil. Peter Baumgartner, Leiter des Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien an der Donau-Universität Krems, Universitätsprofessor für technologie-unterstütztes Lernen und Multimedia und Spezialist und Experte im Bereich Digitalisierung in der Lehre.