Menschen mit Demenz brauchen mehr als Pflege – sie brauchen Verständnis, Zeit und eine einfühlsame Begleitung. In dieser Ausbildung erwerben Sie das Wissen und die Methoden, um Betroffenen und ihren Angehörigen professionell, sensibel und mit Einfühlungsvermögen zu unterstützen.
Demenz verändert das Leben von Betroffenen und Angehörigen tiefgreifend. Besonders im frühen Stadium erleben Menschen Ängste, Unsicherheit und Orientierungslosigkeit. Hier sind Einfühlungsvermögen, Fachwissen und professionelle Begleitung entscheidend.
Unsere Ausbildung vermittelt Ihnen fundierte Kenntnisse über das Krankheitsbild und praxiserprobte Methoden, damit Sie Menschen mit Demenz kompetent begleiten und betreuen, Ressourcen fördern sowie Lebensqualität erhalten können. Darüber hinaus erarbeiten Sie Kommunikations- und Validationsmethoden sowie personenzentrierte Interventionen, die Identität, Wohlbefinden und Selbstwertgefühl stärken.
• Grundlagen Demenz: Ursachen, Symptome, Verlauf, Formen • Biografiearbeit als Schlüssel zur individuellen Betreuung • Auslöser und Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen • Kommunikation und Validation nach Naomi Feil • Ganzheitliche, ressourcenfördernde Aktivierung • Personenzentrierte Interventionen nach Kitwood • Rechtliche Grundlagen (z. B. Verschwiegenheitspflicht, Dokumentationspflicht, u.Ä.) • Prüfungsgespräch mit Themenpräsentation
Krankenhaus (stationär & ambulant): Unterstützung zur Vermeidung von Überforderung, Begleitung in akuten Situationen (z. B. postoperativer Verwirrtheit)
Alten- und Pflegeheime: Förderung von Alltagskompetenzen, sinnvolle Aktivierung und Begleitung für Bewohner*innen mit Demenz
Mobile Dienste: Begleitung und Motivation zu Alltagsaktivitäten, Unterstützung bei kognitiven und psychischen Herausforderungen
Tageszentren, Wohngruppen und alternative Wohnformen: Gestaltung von Beschäftigung und Begleitung im Alltag
Selbstständige Personenbetreuung: Spezialisierung auf Demenzbetreuung als wertvolles Zusatzangebot
Heimhelfer*innen
Pflege- und Betreuungskräfte aus allen Bereichen
Interdisziplinäre Berufsgruppen (z. B. Ergotherapie, Sozialarbeit)
Pflegende Angehörige
Interessierte ohne pflegerische Vorerfahrung, die sich spezialisieren möchten
Erste-Hilfe Kurs (nicht länger als 2 Jahre zurückliegend bzw. während der Ausbildungszeit abzuleisten)
Für einen positiven Kursabschluss ist eine 80%ige Mindestanwesenheit erforderlich