Insgesamt arbeiteten neun Lehrlinge des bfi-Kärnten in vier Teams an der Umsetzung des Projekts. Rund 200 Stunden entfielen dabei auf die Drucktechnik, etwa 250 Teile wurden gefertigt. Diese Zahlen verdeutlichen den Umfang der Projektarbeit und den Einsatz, der hinter dem humanoiden Roboter steckt. Die Lehrlinge waren an der praktischen Umsetzung von „Andi“ beteiligt und brachten dabei Kenntnisse aus Metalltechnik, Fertigung und Softwareentwicklung zusammen. So entstand Schritt für Schritt ein funktionsfähiger Roboter, bei dem mechanische Komponenten und Programmierung präzise ineinandergreifen müssen. Zum Projekterfolg trugen Lehrlinge aus der Metalltechnik sowie aus der Applikationsentwicklung – Coding wesentlich bei. Die Ausbildung in Applikationsentwicklung – Coding findet im bfi-IT-L@B Villach/St. Magdalen am Campo statt. Die Metalltechniker sind an beiden Standorten in den GPS-Werkstätten und im Campo vertreten.
Mit der Übergabe an die HTL Villach beginnt für „Andi“ nun die nächste Entwicklungsphase. Dort soll der Roboter künftig als Lern- und Entwicklungsplattform genutzt und in Bereichen wie Softwareentwicklung, Künstliche Intelligenz und Mensch-Roboter-Interaktion weiterentwickelt werden. Das Projekt zeigt, wie Lehrlingsausbildung, technisches Know-how und Zusammenarbeit erfolgreich ineinandergreifen können. Für das bfi-Kärnten ist „Andi“ auch ein sichtbares Beispiel dafür, welchen Beitrag Lehrlinge bereits während ihrer Ausbildung zu innovativen Projekten leisten.
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